Slogan

Den Charme und die Schönheit alter Dinge zu erkennen, heißt durch Schmutz, Rost und Farbe zuschauen.

Freitag, 3. Mai 2019

Auf nach Sanzibar

...oder
ich habe das Paradies gesehen.
Teil 2 nach Sanzibar.

Die Safari war aufregend, abenteuerlich, wunderschön aber auch recht anstrengend.
Morgens früh raus, den ganzen Tag im Geländewagen, der nicht unbedingt Luxus beim Sitzen bietet. Desweiteren wurden wir ganz schön durch geschüttelt und hatten alle unsere Stellen mit blauen Flecken. 
Aber das war es wert.
Wert war uns auch der folgende Badeurlaub auf Sanzibar der nun kommen sollte.
Wie schon in Teil 1 angeschnitten flogen wir mit einer Minimaschine vom kleinen Flughafen bei Arusha nach Sanzibar Flughafen ZNZ.



Der Flughafen ist überschaubar und auch eher klein. Bei der Ankunft auf Sanzibar mussten wir mal wieder ein kurzes Einreiseformular ausfüllen. Ich hatte aber den Eindruck, das das Formular keinen wirklich interessiert hat. Wir haben es einem Flughafenangestellten in die Hand gedrückt und das wars. Lag eventuell daran, das wir vom Festland eingeflogen sind und nicht direkt aus dem Ausland.
Auch die Koffer mussten beim verlassen des Flughafens noch mal kurz durch die Kontrolle.
Warum auch immer...
Wie erwartet stand am Ausgang schon unser nächster Transfer bereit. 
Abraham arbeitet auf Sanzibar für Kilawenitours und war unser neuer Guide.
Wir fuhren vom Flughafen ca. eine Stunde Richtung Osten auf die andere Seite der Insel.

Das Kisiwa on the Beach sollte für die nächsten zehn Tage unsere Bleibe sein.
Eine wunderschöne Anlage mit kleinen Häusern. 
 
Toll ausgestattet. Klimaanlage, Kühlschrank Safe und Fernseher (der bis zur Abreise nicht ging :O) ).
  Alles da.
Der erste Gang zum Strand hat mich dann aus meinen Havaianas gehauen.
 Der schönste Stand mit dem feinsten Sand, den ich jeh gesehen habe...und nix los.
Keine Liegen am Strand wie man es so von den typischen Urlaubsorten kennt, nur vereinzelt ein paar Spaziergänger. Das wars.
 Entspannung pur.
Sanzibar liegt im Indischen Ozean, der gerade weg war als wir im Kisiwa on the Beach ankamen.
Hier gibt es nämlich Ebbe und Flut.

Man kann schöne im Watt wandern und Muscheln, Krebse, riesige rote Seestern  und allerlei Getier finden.
 

Oder man schaut was die Mamas in den Seetang-Feldern so machen.

 Hier wird nämlich Seetang geerntet.
  Die Frauen verdienen so ihr Geld.


Die Menschen sind hier sehr kontaktfreudig. besonders die Beachboy.

 
 Denn die wollen Dir Touren, Kitesurfen etc. verkaufen. Auch wir haben uns mit Mr. Kite einen guten Touriführer angelacht.
 
 Er hat mit seiner Gang nicht unweit von unserem Hotel eine KiteschuleBarMassagecenterFitnesamstrandchillingzone die wir täglich auf ein oder mehrere Biere auf gesucht haben.
 

Mit Mr. Kite haben wir auch unsere früh morgendliche Bootstour zu den Delfinen in Kizimkazi angetreten.
Wir wollten die ersten sein die mit den Delfinen schwimmen, sind um sechs Uhr losgefahren um dann mit dem Boot in den mega Sonnenaufgang zu schippern.
 Leider waren die Delfine in der anderen Richtung unterwegs. Als wir dann dort hin kamen war der Bootsrun auf die Delfine schon in vollem Gange.
 Das fand ich nicht so toll, denn es kam mir schon vor wie eine Jagd.
Geschnorchelt bin ich trotzdem. Todesmutig zwischen den Motorbooten habe ich doch noch die Delfine gesehen und sogar ein einigermaßen brauchbares Foto mit der GoPro gemacht.
 Toll war es allemale, denn der Sonnenaufgang war mega.


Die zweite Tour die wir mit Mr. Kite unternommen haben war schnorcheln in der Blue Lagune.
 Leider hat es an diesem Tag morgens geregnet. Aber beim Schnorcheln macht das ja nichts. Wir haben mega viele Fische gesehen und tolle Korallen




 ...Wer also mal nach Sanzibar fliegt, sollte das unbedingt machen.

Auf dem Rückweg sind wir dann noch auf ein Getränk bei The Rock vorbei gefahren.
 
Das Restaurant/Bar mussten wir uns wenigstens mal ansehen.

 Einen weiteren Trip den wir in den 12 Tagen Sanzibar unternommen haben, war eine Wanderung durch den Jozani Forest. Nicht weit von unserer Unterkunft mit dem Taxi ca. eine halbe Stunde entfernt. Dort haben wir dann einen Urwald, Mangrovenwald, Rotrückenaffen
und Riesenschildkröten zu sehen bekommen.


Das Taxi habe ich einfach über das Internet bei Moudy bestellt. Er hatte als Guide gute Referenzen. Er selbst war aber auch schon auf einem Trip und hat uns einfach einen Fahrer geschickt, der uns dann für 5$ pro Person den ganzen Tag gefahren hat. No Problem auf Sanzibar.
 Für den Eintritt, ich weiß allerdings nicht mehr wie viel es gekostet hat, wurde man mit einem Guide durch den Forest
  und die Mangroven geführt.
 Sehr interessant und wunderschön.
Die Rotrückenaffen haben wir dort auch gesehen.
 Das Highlite waren allerdings die Riesenschildkröten auf einer Aufzuchtfarm. Man konnte die 100 Kilogramm schweren und 47 Jahre alten Schildkröten streicheln und füttern. 
Auch diese Tour sollte man auf Sanzibar jedenfall mit einplanen.



Nach zehn Tagen Strand und chillen rückte der Abschied von Kisiwa on the Beach in Paje näher.
Der Abschied viel uns sehr schwer.
Wer will schon das Paradies verlassen.

Das letzte Abendessen haben wir dann am Strand eingenommen.
 Tagsüber waren zwei Hotelangestellte damit beschäftigt eine Art Zelt aus Palmenwedeln und Blüten  zu gebastelt. 
Da wußten wir allerdings noch nicht, das es für uns gedacht war.
 ÜBERRASCHUNG.

Dazu gehörte auch ein Lagerfeuer am Strand.

 
So viel uns der Abschied am letzte Abend im Paradies nicht zu schwer.
Wir konnten einen schönen Moment genießen und die Erinnerung daran mitnehmen.

Unsere Abreise am nächten Morgen hat auch reibungslos funktioniert. Pünktlich, und das will was heißen in Afrika, kam unser Guide und hat uns abgeholt.
Nun ging es in die nächte und letzte Etappe unserer Reise.
Auf nach STONETOWN.
Aber dazu mehr im nächsten Post.