Slogan

Den Charme und die Schönheit alter Dinge zu erkennen, heißt durch Schmutz, Rost und Farbe zuschauen.

Dienstag, 3. März 2015

Paraguay Teil 1


Eine Agrarkulturreise nach Südamerika.
Ich hatte es ja neulich schon kurz erwähnt. 
Wir sind schon wieder da, krank von der Klimaanlage und voll mit Eindrücken, die man fast nicht beschreiben kann.

Wie es zu der Reise kam.
Wir haben einen Freund, der in Paraguay vor 30 Jahren Land kaufte und eine Rinderzucht aufbaute. Er spielte damals mit dem Gedanken auszuwandern, als noch niemand im Fernsehen tolle Auswanderer-Serien kannte. Er hat es nicht getan. Hat aber Land und die Rinderzucht trotzdem und reist mehrmals im Jahr nach Paraguay. Da nun ein 30 Jähriges Betriebsjubiläum anstand, organisierte der Freund eine Agrarkulturreise und lud Freunde dazu ein mit Ihm zu reisen. Da sagt man nicht nein, denn wann kommt man schon nach Paraguay. Die Reise wurde auf einen Trip nach Rio de Janeiro als krönenden Abschluss, ausgeweitet. ;O)
 Gestartet sind wir am 13.02.2015 mit dem Zug nach Frankfurt.
Es war übrigens Freitag der 13.. Nicht das ich abergläubisch bin, aber die Reise fing mit einer Zugverspätung an und alle ICE Sitzplatzreservierungen wurden aufgehoben. Mit 40 Reiseteilnehmern mal eben zusammenhängende Sitzplätze finden ist dann schon sportlich. Der Flug ging von Frankfurt, über Sau Paulo (Brasilien), nach Asuncion in Paraguay. Er war anstrengend, insgesamt 11 Stunden Flugzeit ist halt nicht ohne.
In Asuncion stiegen wir im Hotel Porta del Sol ab.
 
 Es gehört dem deutschstämmigen Martin Bachmann, dessen Familie vor drei Generationen nach Paraguay auswanderte. Es gibt sehr viele deutschstämmige Auswanderer in Paraguay. Also ist die Verständigung kein Problem. Man kann es ruhig mal mit der deutschen Sprache versuchen, einer ist immer dabei der Dich versteht. :O)
Unser Aufendhalt in Asuncion war noch mit einer Stadtrundfahrt und einem  lecker Asado in einer Churrasqueria am Abend gespickt. Nach dem kurzen Erholungstag nach dem langen Flug ,  ging es dann mit dem Reisebus (Standard 1980) 
über Land in den Chaco.
Nach dieser Fahrt weiß ich nun was Weite ist. 
Auf der Ruta de nueve (9) auch Transchaco Highway genannt, fuhren wir dann die 467 km von Asuncion nach Filadelfia im Chaco in nur sieben Stunden. :O) 
Die Straße ist geteert, 
hat aber oft riesige Löcher die einem dann schon mal die Elektrik am Bus abreißen können. 
So geschehen. Ich sage Euch, wir hatten Abenteuer pur. 
Entlang der Ruta 9 siedeln sich die Guarani an. 
Die Indianer leben entlang der Straße in selbst gezimmerten Hütten und arbeiten wenn sie Geld brauchen. 
Hier gibt es leckere Maiskuchen.
Sie machen ca. 1 % der Bevölkerung in Paraguay aus. In Filadelfia, der “ Hauptstadt“ des Chaco- Bereichs, stiegen wir in einem sehr schönen Hotel namens Hotel Florida ab, das von den dort ansässigen Mennoniten der Gemeinde Fernheim verwaltet wird.
 Und dann ging der Spaß erst richtig los...aber dazu mehr in Agrarkulturreise nach Südamerika. Teil 2

Kommentare:

  1. Wow - da könntest Du Dich ja gut mit Ella austauschen, die seit kurzem auch wieder dort lebt, nachdem sie in Canada war ...

    http://backhomesouth.blogspot.de/

    Liebe Grüße auch hier
    Sara

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Sara,
      da hast Du aber gut geschaltet.
      Ich freue mich über den Kontakt.
      Habe gleich mal bei Ella vorbei geschaut.
      Das nennt sich vernetzen...
      LG Petra

      Löschen
    2. So sollte es sein, liebe Petra. Freut mich sehr!

      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
      Sara

      Löschen
    3. Dann hast Du aber auch Ellas Paraguay-Blog sicherlich schon gefunden? Ansonsten

      http://damalsinparaguay.blogspot.de/

      Ich finde es selber auch klasse, wenn man um die 5 oder 6 Ecken, über die wir alle uns irgendwie kennen, jemand auf diese Weise übers Internet findet. :-)

      Löschen
  2. Hallo Petra,
    Durch eine Freundin habe ich deinen Link bekommen. Da ich auch von Paraguay bin, wurde ich neugierig. Mit Martin Bachmann bin ich so zu sagen aufgewachsen.
    Ich kann gut verstehen, dass diese Reise für euch ein großes Abenteuer war.
    Für uns ist das mehr oder weniger Alltag, auch wenn ich jetzt nur hin und wieder zu Besuch dort bin.
    Freue mich schon auf dem zweiten Teil.
    Herzliche Grüße
    Ella

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Ella,
      das ist ja ein Ding.
      Die Welt ist doch sehr klein. :O)
      Habe mich natürlich gleich auf Deinem Blog umgesehen und bin gespannt, was Du noch schreibst.
      LG Petra

      Löschen