Slogan

Den Charme und die Schönheit alter Dinge zu erkennen, heißt durch Schmutz, Rost und Farbe zuschauen.

Donnerstag, 26. März 2015

Paraguay Teil 4

Agrarkulturreise nach Südamerika
Link zu Teil 3
Wir verließen das schöne Hotel Ruta del Sol und machten uns wieder auf große Fahrt. 
Der Hotelbesitzer Martin Bachmann, begleitete uns als unser Guide. Denn die Fahrt sollte in seine Heimat Indenpedencia gehen. Hier haben sich vor Generationen Bauern aus Schwaben und Baden angesiedelt.
Unterwegs gesehen
Unsere Fahrt führte uns durch das bergige Ostparaguay zum 
 hauseigenen Schlachthof von Martin Bachmann. 
In Deutschland wäre eine Besichtigung in diesem Maße sicherlich nicht gestattet. 
In Paraguay schon. 
 
Die Bilder hat der Zimmermän gemacht, derweil ich mich lieber draußen um gesehen habe.:O)
 
Interessant fand ich allerdings die Firmenkleidung 
 
mit dem Deutschlandemblem auf der Brust. 
 
Nachdem die toten Schweinehälften ausreichend bestaunt wurden, gingen wir zu einem ansässigen Mate Tee und Zuckerrohr Bauern.
 
 Auf dem schön gelegenen Hof schauten wir uns die Trocknungsanlage in der der Yerba Mate getrocknet wird an. 
 
Auch die neue Lagerhalle wurde ausgiebig begutachtet. 
 
Die Erntemaschine für das Zuckerrohr wurde uns erklärt 
 
 
und zu guter letzt bekamen wir noch Yerba Mate
Yerba Mate
aus der eigenen Produktion geschenkt. 
 
Die Pakete wurden dann im Bus von unserem Tereré Experten verteilte. :O) 
  
Weiter ging es zu einem ansässigen Weinbauern und Rinderzüchter.
 
 Ein schön gelegene Hof mit altem Weinkeller.
 
Hier lagert der Wein in riesigen Holzfässern im kühlen Keller. 
Einige der Flaschen sind natürlich in unseren Besitz übergegangen. 
Wie es scheint ist ein Winzer nicht unbedingt ein begnadigtet Elektriker. :O)
Nach einem leckeren Mittagessen 
 
in der Sporthalle/heim von Indenpedencia ging es weiter über Land zu einem Molkereibetrieb.
 
Hier schauten wir uns die Produktion und Abfüllanlagen an. 
 

Unsere Fahrt ging weiter zu einem Soja- Landwirt. 
 
Während der Fahrt 
habe ich immer mal wieder einige Bilder aus dem Bus gemacht.
 
In der deutschsprachigen Menonitenkolonie Sommerfeld trafen wir den Soja Bauern auf dem Feld an. 
Es wurde gerade eine Sojafeld mit dem Mähdrescher ab geerntet. Hier trennten wir uns von unserem Reiseführer Martin Bachmann 
und auch von Gisela und Corni dem Verwalterehepaar von unserem Freund Reiner. 
Die Beiden hatten uns seit unserer Abreise von Filadelfia begleitet. Nun ging es nach Ciudad de Este eine Stadt an der Grenze zu Brasilien. 
Hier mussten wir leider Abschied vom schönen Paraguay nehmen. Die Fahrt über die Freundschaftsbrücke, die von Paraguay nach Brasilien führt, bewältigten wir in einem mega Stau mitten in der Nacht. 
Nach dem wir im Migracao Büro unsere ausgefüllten Einreisezettel abgegeben hatten und wir den Stempel (ganz wichtig) in unseren Reisepässen hatten, ging es wieder in den Bus und weiter nach Foz do Iguaçu in Brasilien. 
 
Mitten in der Nacht kamen wir dann im Hotel San Martin an und fielen erschöpft von dem langen Tag in unsere Betten.
Was wir dann in Brasilien so erlebt haben erzähle ich Euch dann in Teil 5 der Agrarkulturreise in Südamerika.
                            

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